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Unberührte Natur birgt ein Geheimnis -
ähnlich einer Religion,
einer Philosophie
oder dem Traum einer idealen Gesellschaft.
So wie der Fischer von den Flüssen, Seen
oder Meeren und der Bauer vom Land abhängig
ist, um leben zu können, so hängt die geistige
und emotionale Existenz der Menschheit
von der Schönheit der sie umgebenden Welt ab.
(Ansel Adams)
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Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen.
Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen.
Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen. Sie sind wie Einsame.
Nicht wie Einsiedler, welche aus irgendeiner Schwäche sich davongestohlen haben,
sondern wie große, vereinsamte Menschen, wie Beethoven und Nietzsche.
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In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen;
allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens
nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt
auszubauen, sich selbst darzustellen. Nichts ist heiliger, nichts ist vorbildlicher
als ein schöner, starker Baum.
(Hermann Hesse)
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Für mich ist die Fotografie
die im Bruchteil einer Sekunde
sich vollziehende Erkenntnis
von der Bedeutung eines Ereignisses
und gleichzeitig die Wahrnehmung
der präzisen Anordnung der Formen,
die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.
(Henri Cartier-Bresson)
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