Epidot
| Epidot | |
Bild des Minerals | |
| Chemismus | Ca2(Al,FeIII,Mg)3(SiO4)3OH |
| Kristallsystem | orthorhombisch oder monoklin |
| Kristallklasse | ___ |
| Farbe | variabel, oft dunkelgrün, gelbbraun |
| Strichfarbe | grau |
| Härte | 5 bis 7 |
| Dichte | 3,2 bis 4,5 |
| Glanz | Glasglanz |
| Opazität | durchsichtig bis undurchsichtig |
| Bruch | muschelig uneben |
| Spaltbarkeit | vollkommen |
| Habitus | prismatisch |
| häufige Kristallflächen | ___ |
| Zwillingsbildung | vorhanden |
| Kristalloptik | |
| Brechungsindices | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___ |
| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | ___ |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
| Table of contents |
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2 Vorkommen 3 Verwendung als Rohstoff 4 Geschichte 5 Weblinks |
Wichtige Varietäten des Epidot sind Klinozoisit und Piemontit, Orthit und Tansanit.
Epidot findet sich massiv oder in Form säuliger, prismatischer oder nadelförmiger Kristalle als häufiger Bestandteil metamorpher Gesteine, insbesondere solchen, die sich von magmatischen Gesteinen wie Basalt und Kalkstein ableiten, also z. B. Amphibolit und Marmor. Daneben tritt es in Hydrothermaladern als Zersetzungsprodukt anderer Silikatminerale auf.
Epidot ist aufgrund seiner vollkommenen Spaltbarkeit nur schwierig zu verarbeiten und daher ein seltener Schmuckstein. Typische Farben sind in diesem Falle gelbbraun oder dunkelgrün.
Der Name Epidot stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Zugabe". Dies liegt daran, dass das Mineral lange mit Turmalin verwechselt wurde. Erst der französische Mineraloge René Haüy erkannte im Jahre 1801 Epidot als eigenständiges Mineral. Im Jahre 1967 wurde in Arusha, Tansania eine neue blaue Variante entdeckt und auf den Namen Tansanit getauft.
Siehe auch: Liste von Mineralen
Varietäten
Vorkommen
Verwendung als Rohstoff
Geschichte