Geodätische Kuppel
Geodätische Kuppeln sind geometrische Formen, die aus Transformationen des Dodekaeders und Ikosaeders entstehen. Pentagonale Elemente sind die definierenden Bauteile der Geodätischen Formen. Das Brechen und Unterteilen der Bindeglieder, eine Prozedur die Buckminster Fuller 'Jitterbug-Transformation' nennt, resultiert in den Geodätischen Formen höherer Frequenz. Bei der Unterteilung ist zu beachten, dass alle Eckpunkte am besten auf der Oberfläche einer Kugel (kann auch Elipsoid sein) liegen.
Geodätische Kuppeln zeichnen sich durch ihre großartige Stabilität (Erdbebensicherheit) und ihr günstiges Verhältnis von Material zu Volumen aus.
Als Lebensraum bieten sie Vorteile die sich durch natürlichere Schallverteilung und Luftzirkulation darstellen. Geodätische Kuppeln bieten ausgezeichnete Hellhörigkeit.
Die Kugelform ermöglicht außerdem eine konstante Sonnenbestrahlung während des ganzen Tages sowie die Möglichkeit Fenster nach Belieben zu verteilen.
Aus Metallrohren mit abgeflachten Enden kann relativ leicht ein Geodätisches Zelt verschraubt werden.
Siehe auch: Fulleren, Eden Project
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