Manfred Kanther
Manfred Kanther (* 26. Mai 1939 in Schweidnitz/Schlesien), deutscher Politiker (CDU).
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2 Familie 3 Partei 4 Abgeordneter 5 Öffentliche Ämter |
Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1958 in Thüringen absolvierte Kanther ein Studium der Rechtswissenschaft in Marburg und Bonn, welches er 1962 mit dem ersten und 1966 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1967 bis 1970 war er dann Stadtoberrechtsrat von Plettenberg.
Familie
Manfred Kanther ist verheiratet und hat sechs Kinder.Partei
Seit 1958 ist er Mitglied der CDU. Von 1970 bis 1980 war er Landesgeschäftsführer und von 1980 bis 1987 Generalsekretär der CDU in Hessen. Von 1991 bis Januar 1998 war er dann Landesvorsitzender der hessischen CDU. Von 1992 bis November 1998 gehörte er außerdem dem Präsidium der CDU Deutschlands an. Abgeordneter
Von 1974 bis 1993 war er Mitglied des Landtages von Hessen. Hier war er bis 1987 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion. Von 1991 bis 1993 war er deren Vorsitzender.
Von 1994 bis 2000 war er dann Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Jahr 2000 wurde er im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der hessischen CDU beschuldigt, gegen das Parteispendengesetz verstoßen zu haben. Er legte deshalb am 25. Januar 2000 sein Bundestagsmandat nieder.
Manfred Kanther war zuletzt (14. Wahlperiode 1998) über die Landesliste Hessen in den Deutschen Bundestag eingezogen.Öffentliche Ämter
Vom 5. April 1987 bis zum 4. April 1991 amtierte er in der von Ministerpräsident Walter Wallmann geführten Landesregierung als Hessischer Staatsminister der Finanzen.
Am 7. Juli 1993 wurde er dann als Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1998 schied er am 26. Oktober 1998 aus der Bundesregierung aus.