Neckarbischofsheim
| Wappen | Karte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||||||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||||||
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | ||||||
| Kreis: | Rhein-Neckar-Kreis | ||||||
| Fläche: | xxxx km² | ||||||
| Einwohner: | ca 4.000 (31.12.2003) | ||||||
| Bevölkerungsdichte: | xxxx Einwohner/km² | ||||||
| Höhe: | xxxx m ü. NN | ||||||
| Höchster Punkt: | xxxx m ü. NN, bei xxxx | ||||||
| Niedrigster Punkt: | xxxx m ü. NN, Krebsbach | ||||||
| Ortsgrenze: | xxxx km | ||||||
| Nord-Süd Ausdehnung: | xxxx km | ||||||
| West-Ost Ausdehnung: | xxxx km | ||||||
| Postleitzahl: | xxxxx | ||||||
| Vorwahlen: | xxxxx | ||||||
| Geografische Lage: | 49° 17' n. Br. 8° 58' ö. L. (Rathaus) | ||||||
| KFZ-Kennzeichen: | XX
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| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | xxxxxxx | ||||||
| Website: | www.neckarbischofsheim.de | ||||||
| E-Mail-Adresse: | info@neckarbischofsheim.de | ||||||
| Bevölkerung (Stand: 31.12.02) | |||||||
| Arbeitslosenquote: | xxxx % (30.04.04) | ||||||
| Ausländeranteil: | xxxx % | ||||||
| Altersstruktur: |
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Neckarbischofsheim ist eine Gemeinde im Kraichgau in Baden-Württemberg und liegt etwa 50 km nördlich von Stuttgart am Südrand des Odenwaldes.
| Table of contents |
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2 Baudenkmäler 3 Partnerstädte 4 Landwirtschaft 5 Verkehr 6 Wirtschaft 7 Bildung 8 Freizeit |
Verschiedene Kleinfunde in den Krebsbach-Auen lassen auf Siedlungsstrukturen bis um 200 nach Christus schließen. Die beurkundete Geschichte Neckarbischofsheims beginnt aber erst mit 988 nach Christus. Dort wurde "Biscovesheim" erstmals erwähnt. In der Wildbannurkunde König Ottos III. heißt es, dass dem Wormser Bischof Hildibald der "Königsbann in den Wäldern um die Stadt Wimpfen und das Dorf Bischofsheim" übergeben wurde.
Das Geschlecht der Grafen von Helmstadt hat über Jahrhunderte hinweg das Geschick der Stadt mitbestimmt. An vielen historischen Gebäuden findet sich das Wappen der Grafenfamilie. Seit 1378 darf sich Neckarbischofsheim "Stadt" nennen.
Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) blieb Bischofsheim dank seiner Abgeschiedenheit zunächst verschont. In der Zeit vom 6. März bis 4. April 1622 hatte Tilly sein Hauptquartier im "Steinernen Haus" und leitete von hier aus die Vorbereitungen zur Belagerung Heidelbergs.
Noch zwei harte Prüfungen folgten, als 1638 die Kroaten und 1645 die Franzosen in der Stadt wüteten. Hungersnöte und die Pest führten zu weiteren großen Verlusten in der Bevölkerung, doch war das Leben in Bischofsheim zu keiner Zeit erloschen.
Als im 18. Jahrhundert der Lebensraum infolge steigender Geburtenzahlen nicht mehr ausreichte, entstand nahe dem Wimpfener Wald eine neue Siedlung, der Helmhof (1710 - 1712).
Die Geburtsstunde von "Neckar"-Bischofsheim fällt auf das Jahr 1806. Durch Napoleon wurde das Großherzogtum Baden gegründet. Nun gab es hier aber drei Orte mit der Bezeichnung "Bischofsheim", die durch das Zusammenwachsen und eine aufstrebende Verbindung zur Außenwelt unterschieden werden mussten. So wurde aus "Bischofsheim im Neckarkreis" "Bischofsheim / Neckar" und später "Neckarbischofsheim." Die anderen "Bischofsheim" sind heute Tauberbischofsheim und Rheinbischofsheim, heute ein Stadtteil von Rheinau / Baden.
Binnen weniger Jahre entwickelte sich das Städtchen zur Amts- und Schulstadt. Zunächst wurde es 1813 Sitz eines Bezirksamts, bald folgten das Amtsgericht und das Notariat, das Forstamt und die Lateinschule. Auch ein neues Rathaus wurde errichtet.
In der Nacht vom 1. zum 2. November 1859 ereilte das Städtchen ein Schicksalsschlag, der um diese Zeit viele Städte und Gemeinden heimsucht. "Der große Brand von Neckarbischofsheim" zerstörte im südlichen Teil der Stadt ein Sechstel alter Häuser - 330 Personen wurden obdachlos.
Über die Jahrhunderte hinweg haben sich in Neckarbischofsheim eine Reihe sehenswerter Baudenkmäler und die Überreste einer mittelalterlichen Befestigungsanlage erhalten, die eine reiche geschichtliche Vergangenheit widerspiegeln.
Aus einer kleinen Siedlung entstand im Mittelalter eine Stadt mit Befestigungsanlagen, Wehrtürmen, starken Mauern und Wassergräben. Den wirtschaftlichen Aufschwung dieser Zeit bezeugten auch städtische Einrichtungen wie das Rathaus, die Zehntscheune und die Kelter, das Badhaus, zwei Mühlen sowie ein Wirtshaus mit einer Herberge für Fremde.
Zeugen des kirchlichen Lebens sind die 1329 erstmals erwähnte Pfarrkirche St. Johann, außerhalb des damaligen Stadtbereichs gelegen und die Stadtkirche St. Salvator, die 1543 und 1610 in zwei Bauabschnitten errichtet wurde.
Viele Baudenkmäler bezeugen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts eine weitere Blütezeit. So z. B. die Erweiterung der "Alexanderburg", der Neubau der "Zehntscheune", des "Rentamthauses", des Gasthauses "Zum Löwen", des "Prachttores" im Schloßpark und das "Brunnenweible am Marktbrunnen".
Neckarbischofsheim unterhält eine Partnerschaft mit der französischen Stadt La Capelle St. Luc und mit der russischen Stadt Pereslawl-Salesski.
Die erste Flurbereinigung schuf 1870-1880 bessere Voraussetzungen für die Landwirtschaft.
Um die Jahrhundertwende entstanden die Nebenbahn nach Aglasterhausen und Hüffenhardt.
Mit Ende des 2. Weltkrieges kamen fast 900 Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die Arbeit und Unterkunft suchten, in die Stadt. Durch die Ansiedlung mehrerer lndustriebetriebe und eine intensive Bautätigkeit gelang es im Laufe der Jahre, diese Aufgabe zu bewältigen. Geschichte
Baudenkmäler
Partnerstädte
Landwirtschaft
Verkehr
Wirtschaft
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