Schriesheim
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Kreis: | Rhein-Neckar-Kreis |
| Fläche: | 31,64 km² |
| Einwohner: | 14.200 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 449 Einwohner/km² |
| Höhe: | m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 69198 ehemals 6905 |
| Vorwahlen: | 06203 für Schriesheim 06220 für Altenbach und Ursenbach |
| Geografische Lage: | 49° 28' n. Br. 08° 40' ö. L. |
| KFZ-Kennzeichen: | HD
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| Amtliche Gemeindekennzahl: | 08 2 26 082 |
| Website: | www.schriesheim.de |
Schriesheim ist eine Stadt mit ca. 14.200 Einwohnern nördlich von Heidelberg an der Bergstraße im deutschen Bundesland Baden-Württemberg.
Sie hat die Stadtteile: Schriesheim, Altenbach und Ursenbach. Schriesheims Wahrzeichen ist die Strahlenburg. Das Wappenzeichen stellt den goldenen kurpfälzischen Löwen auf zwei gekreuzten Pfeilen vor schwarzem Hintergrund dar.
Schriesheim ist Weinstadt und veranstaltet seit 1579 das erste Weinfest des Jahres an der Bergstraße, den acht-tägigen Mathaisemarkt.
| Table of contents |
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2 Sehenswürdigkeiten 3 Weblinks |
Vermutlich gab es schon zu Zeiten der Römer eine Art Siedlung im heutigen Stadtgebiet, wahrscheinlich ein Ableger der damaligen römischen Verwaltungsstadt Lopodunum (heute Ladenburg). Münzfunde von 351/353 n.Chr. haben gezeigt, daß nicht nur durchziehendes Volk zu dieser Zeit dort lebten.
Schriesheim wurde das erste Mal 764 in einer Urkunden des Klosters Ellwangen und 766 in einer Urkunde des Klosters Lorsch im Zusammenhang mit Landschenkungen erwähnt, die auch die Grundlage der späteren Grundherrschaft beider Klöster im Ort legten. Aufgrund des Ortsnamens und der Gemarkungsgrenzen ist Schrieshein nach Ladenburg als eine der ersten Siedlungen im diesem Raum zu betrachten. Bereits in römischer Zeit gab es auf der heutigen Gemarkung Schriesheim mehrere römische Villen (villae rusticae) auf deren Fundamente man an verschiedenen Stellen stieß. Zur Zeit seiner ersten schriftlichen Erwähnung war Schriesheim ein frankischer Ort.
Im 13. Jahrhundert hatte sich dann in Schriesheim eine Ortsherrschaft des Adelsgeschlechts der Strahlenberger aufgrund von Vogteirechten herausgebildet, die zum Beginn des Baus der Strahlenburg um 1235 führte. Dieser Bau war eine klarer Rechtsbruch der Strahlenberger, da der Baugrund dem Kloster Ellwangen gehörte, dessen Vögte die Strahlenberger waren. Klöster waren aber bei der Durchsetzung ihrer Rechte auf andere angewiesen, da sie nicht selbst militärisch eingreifen konnten. Der Abt erwirkte zwar eine Ächtung Conrads I. durch den Kaiser, alles lief aber auf einen Vergleich hinaus. Dieser im Jahre 1238 geschlossene Vergleich sah so aus, dass Conrad I. die Strahlenburg zum erblichen Lehen bekam, jedoch sein gesamtes Privatvermögen an das Kloster übertragen musste, um es dann als erbliches Lehen wieder zu erhalten. Da damals die Lehnsrechte schon geschwächt waren, trug Conrad I. dennoch einen relativen Sieg davon.
Da zur damaligen Zeit ein ehrgeiziger Adeliger nicht nur eine Burg, sondern auch eine Stadt sein Eigen nennen wollte, begann Conrad I. mit der Anlage einer befestigten Stadt direkt neben dem alten Dorf Schriesheim auf dem ihn nun als Lehen übertragenen Grund gleich unterhalb der Strahlenburg. Sowohl Stadt als auch Burg wurden in eine gemeinsame Verteidigungsanlage eingefügt. Ein bestimmtes Datum für die Stadtgründung ist nicht überliefert, aber im Jahre 1256 waren die Strahlenberger Mitglieder des rheinischen Städtebundes. Verschiedene Indizien legen eine Stadtgründung zwischen 1240 und 1245 nahe.
Geschichte
Sehenswürdigkeiten
Weblinks
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