Staurolith
| Staurolith | |
| Chemismus | 2(Fe,Mg,Zn)O.AlOOH.4Al2O(SiO4) |
| Kristallsystem | monoklin |
| Kristallklasse | ___ |
| Farbe | rotbraun bis braunschwarz |
| Strichfarbe | weiß |
| Härte | 7 bis 7,5 |
| Dichte | 3,7 bis 3,8 |
| Glanz | Glas-, Fettglanz matt |
| Opazität | durchscheinend bis Undurchsichtig |
| Bruch | muschelig, uneben, spröd |
| Spaltbarkeit | unvollkommen |
| Habitus | säulig |
| häufige Kristallflächen | ___ |
| Zwillingsbildung | oft gekreuzte Zwillinge (90° rechtwinklig und 60° schiefwinklig)
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| Kristalloptik
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| Brechungsindices | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___
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| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | ___ |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
Eine Besonderheit des Staurolith ist, dass er häufig in einer charakteristischen Kreuzform als Kristallzwilling vorkommt. Die häufig anzutreffenden makroskopisch sichtbaren Kristalle haben eine säulige Erscheinungsform (Habitus). Sie sind oft größer als die Kristalle umgebender Minerale und werden dann als Prophyroblasten bezeichnet.
| Table of contents |
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2 Verwendung als Rohstoff 3 Geschichte 4 Weblinks |
Staurolith findet sich in metamorphen Gesteinen wie Phyllit oder Gneis, wo es oft zusammen mit den Mineralen Kyanit oder Glimmer auftritt. Daneben kommt Staurolith auch in Flusssedimenten als Mineralseife vor.
Fundorte:
Die Varietät Lusakit wird im afrikanischen Sambia abgebaut und als blaues Pigment genutzt.
Der Name des Minerals leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet Kreuzstein, spielt also auf die häufig zu findende kreuzförmige Verzwilligung an. Aus diesem Grunde wurden größere Kristalle oft von Christen als Schmuck oder Amulett getragen. Insbesondere in den Schweizer Alpen waren sie unter dem Namen "Basler Taufstein" weit verbreitet.
Siehe auch: Liste von Mineralen
Vorkommen
Verwendung als Rohstoff
Geschichte