Stierkampfarena
Eine Stierkampfarena dient zum rituellen, "kunstvollen" Töten von Stieren. Benötigt werden u. a. der Torero und Pikadore. Die Stierkampfarena ist ein runder Bau, ähnlich einem Amphitheater. Für die Zuschauer gibt es die kühleren Schattenplätze (sombra)und die günstigeren Sonnenplätze auf denen, wie man sagt, die leidenschaftlicheren Zuschauer sitzen. In manche Arenen sind alle Plätze überdacht, wie zum Beispiel in der berühmte Arena in Ronda, eine der ältesten (erbaut 1779-1785) und schönsten Spaniens.
Die meisten haben die Arenen ca. 50m Durchmesser und vier Ausgänge, von denen einer dem siegrreichem Torero vorbehalten bleibt. Die Kampffläche umgibt eine Bretterwand mit einer Fußleiste, sodass der Torero sie auf der Flucht vor dem Stier überspringen kann.
Das Fleisch der toten Stiere wird meist in der angebauten Metzgerei zerlegt und kann man nach dem Tag der Tötung oft in den umliegenden Fleischfachgeschäften (carnicerias) und Supermärkten kaufen. Neben der Metzgerei haben viele Arenen einem Pferdehof, einem Stiergehege und eine Krankenstation.
siehe auch: