Weißer Rauch
Weißer Rauch kennzeichnet die erfolgreiche Papstwahl. Nach jedem Wahlgang werden die Wahlzettel zusammen mit etwas Stroh in einem Ofen verbrannt. Auf dem Petersplatz sieht man dann den Rauch aufsteigen. Solange kein erfolgreicher Wahlgang stattfinden konnte, wird das Stroh mit Wasser angefeuchtet, so dass der Rauch schwarz bleibt.In der neuen Wahlordnung von 1996 ist der weiße Rauch nicht mehr erwähnt, so dass es fraglich ist, ob dieses Zeichen bei künftigen Papstwahlen weiterhin verwendet wird.
Weißer Rauch wird im übertragenen Sinne benutzt, wenn in einer Verhandlung eine Lösung gefunden wurde.