Zivilbunker
Ein Zivilbunker ist ein unter- oder oberirdisches Gebäude zum Schutz der Zivilisten vor militärischen Angriffen.
Unterirdische Bunker (Tiefbunker) sind entweder Bunkeranlagen unter Erdgleiche oder ausgebaute, in die Erde vorgetriebene Stollen.
Hochbunker sind in der Regel Gebäude mit dicken Stahlbeton Wänden.
Instandsetzung von Bunker- und Stollenanlagen: ab Mitte der 60-er Jahre bis 1978 wurden in der Bundesrepublik Deutschland Bunkeranlagen und Stollensysteme aus dem 2. Weltkrieg mit einem relativ aufwendigen technischen Programm für die Zivilschutznutzung (Ziviler Bevöllkerungsschutz) wiederhergestellt; Klimatisierung, Vorhaltung von Kühlbrunnenanlagen. Dadurch konnte eine höhere Belegungsdichte erreicht werden. Seit 1978 wurde diese Technik zunehmend durch das
Nutzbarmachungsprogramm ersetzt: nur einfache Be- und Entlüftung (aber ebenfalls mit kompletter Filtertechnik), keine Klimatisierung. Ab Mitte der 90-er Jahre wurden keine Anlagen mehr hergerichtet (weltweite Entspannung). Bestehende Zivilschutzanlagen werden erhalten.
Siehe auch: Schutzraum
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